Zur Reihe der Kn-Mittel gehören:
Konstitutionen erbt man nicht, aber sie entstehen auf der Grundlage der Erbanlagen, in die sich die Krankheiten und Schwächen unserer Ahnen mit eingeschrieben haben. Daneben sind es die Umwelt und die Zeit, die ebenfalls prägend auf Körper, Seele und Geist einwirken. Theodor Krauß beschreibt dies wie folgt: „Die Blutentmischung macht bei diesem Entwicklungsgang keineswegs halt. Sie greift auch über das Grab hinaus und verpflanzt das Siechtum der Väter und Mütter noch auf Kinder und Kindeskinder.“
Durch dauernde Einwirkung starker Schädigungen, besonders schwere Erkrankungen, starke psychische oder physische Belastungen, Umwelteinflüsse oder Mangelernährung kann die Konstitution eines Menschen verschlechtert werden. Auch anlagebedingte Schwächen, und damit verbundene Störungen der Abwehrmechanismen, können sich in lang andauernden und/oder häufig rezidivierenden Infekten sowie chronischen Stoffwechselstörungen äußern.