Zur Reihe der W-Mittel gehören:
Im Dickdarm lebt ein ausbalanciertes Ökosystem (physiologische Symbioselenkung), das für das Stoffwechselsystem insgesamt von großer Bedeutung ist. Der Verdauungsprozess ist ein Geschehen, das sich schrittweise in der Auseinandersetzung mit der Außenwelt vollzieht:
Verarbeitung – Rhythmisierung – Sekretion – Resorption – Exkretion
Die Darmwand ist die Grenze zwischen Innenwelt und Außenwelt. Das unkontrollierte Eindringen von Fremdelementen wird mit großem Aufwand und unter mehrfachen Sicherungen verhindert. Nicht nur in der Darmwand selbst werden Fremdstoffe durch komplizierte Immunreaktionen abgewehrt, sondern auch an den Übergängen von einem Darmabschnitt zum nächsten tritt vermehrt lymphatisches Gewebe auf. Diese Immunbarrieren unterstützen die Wehrkräfte der Drüsenschleimhaut insgesamt und sichern darüber hinaus den funktionsgerechten Ablauf der Verdauungsprozesse. Interessanterweise wird der Darm bei allen Immunreaktionen immer als Ganzes beteiligt.
Ein gesunder Darm setzt ein funktionierendes Darm-Nervensystem (Peristaltik) und eine regulierte Darmschleimhaut voraus.