Eine Vielzahl von Erkrankungen reagiert auf die äußerliche Anwendung der Arzneistoffe deutlich besser als bei ausschließlich innerlicher Anwendung. Natürlich wirken homöopathische und spagirische Arzneimittel als Funktionsmittel systemisch. Der Ort der Applikation scheint nicht von oberster Bedeutung.
Doch zeigt die Erfahrung, dass sich insbesondere bei Gelenkbeschwerden und Traumen durch die äußerliche Anwendung ein wesentlich schnellerer Zugang erreichen lässt und Symptome schneller günstig zu beeinflussen sind. Gerade bei Traumen, z. B. durch Stoß oder Schlag entstanden, ist nach initialem Kühlen um das Stadium der Hyperämie etwas zu bremsen, eine lokale Unterstützung der Reparationsvorgänge sinnvoll.
Durch eine antientzündliche Wirkung, die Stärkung des venösen und lymphatischen Abtransportes und die Verbesserung der Hautatmung lässt sich die Heilungsphase deutlich verkürzen. Eine früher einsetzende Intervention kann die Beschwerdedauer oft deutlich reduzieren.
Zudem weisen Salben eine hohe Akzeptanz bei den Patienten auf. Am Ort des Geschehens wird der Patient selber aktiv. Das verbessert die Compliance deutlich.
Eine Salbe, die sich deutlich in ihrer Zusammensetzung und damit in ihrer Wirkweise hervorhebt, ist die
Pesendorfer-Salbe JSO. Sie ist ein Spezifikum für alle Erscheinungen, die sich am Bewegungsapparat und an den Drüsen zeigen.
Die Pesendorfer-Salbe® JSO besteht aus mehreren Einzelkomplexen. Jeder Komplex für sich erfüllt einen ganz bestimmten Zweck in dieser Mischung. Und doch ist der Komplex mehr als die Summe seiner Einzelbestandteile. Trotzdem lohnt ein Blick auf die Zusammensetzung:
- Ad2 Hamamelis cp JSO hat Bezug zum venösen Rückfluss und hält so die Gefäße durchgängig.
- Auch Populus cp-Fluid unterstützt die venöse Durchblutung und den lymphatischen Abtransport.
- St5 Berberis cp JSO dient der Entgiftung durch die Leber und regt die Leberzellen zur Sekretion von Gallensäuren an. Es unterstützt die Leber in der (Harn-)Säureausscheidung.
- Gw5 Conium cp JSO hält das Gewebe elastisch und hilft bei der Regeneration.
- Über Lf1 Echinacea cp JSO wird der Abtransport von Fremdstoffen mit der Lymphe angeregt.
Sie erkennen schon einen deutlichen Unterschied zu den entweder hyperämisierenden oder primär Schmerzmittel enthaltenden Arthrose-Salben.
Dieser kongeniale Mix aus venöser Regulierung und Entstauung, Bindegewebsdrainage, Lymphmittel und Entgiftung sucht seinesgleichen.
Zur Anwendung
Einfaches, dünnes Auftragen genügt häufig nicht. Wesentlich besser sind Salbenverbände. Dazu die Salbe messerrückendick auf ein Leintuch auftragen und die betroffene Stelle abdecken. Diese dann gegebenenfalls über Nacht einwirken lassen. Natürlich ist auch die Einreibung möglich, doch sollte dies ebenfalls mit einer nicht zu geringen Menge Salbe erfolgen und jene auch entsprechend eingearbeitet werden.
Betrachten Sie Ihre Arzneimittel weniger nach Indikationen, sondern nach grundlegenden Wirkungen. Der naturheilkundliche Pharmamarkt dünnt sich immer mehr aus, Indikationen werden bei den meisten aus rechtlichen Gründen sowieso schon nicht mehr angegeben und Erkrankungen werden immer komplexer. Infolgedessen müssen Erkrankungen und mögliche Therapien in einem grundlegenderen, übergeordneten Erklärungskontext gesehen werden.
Aus den geschilderten Aspekten ergibt sich für die
Pesendorfer-Salbe® JSO eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, abseits vom Indikationseinerlei, wie z.B. der „Arthrose-Salbe“.
Die Pesendorfer-Salbe JSO ist ein Spezifikum für alle Erscheinungen, die sich am Bewegungsapparat und an den Drüsen zeigen. Ein gesunder Stoffwechselist die Grundlage für ein gesundes Bewegungssystem und eine regelgerechte Drüsentätigkeit.
Der Name geht auf einen österreichischen Arzt zurück, der als exzellenter Kenner der JSO-Komplex-Heilweise die Rezeptur dieser Heilsalbe erstellte.
Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.
Packung mit 50 g Salbe (N1) PZN 5957530
Packung mit 200 g Salbe (N3) PZN 5957547