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Im Mai beginnt die Blüte der Rosskastanie.
Dieser Baum wurde erst um 1550 in Mitteleuropa heimisch.
Ursprünglich stammt er aus Griechenland und dem Nordkaukasus.
Hier zur Mitteilung der Universität Würzburg.
Er wird in der Homöopathie, in der Phytotherapie und in der Spagirik zur Gewinnung von Arzneimitteln verwendet.
In der Homöopathie gehören zum Einsatzgebiet:
In der Phytotherapie wird zwischen der Verwendung von Rosskastanienrinde, von -blättern und -samen unterschieden. Die überaus größte Bedeutung haben dabei Extrakte, die zur Behandlung der Beschwerden bei chronisch venöser Insuffizienz (CVI) wie Schmerzen, Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen, nächtlichen Wadenkrämpfen und Beinschwellungen eingesetzt werden.
Bei der CVI sind die peripheren Blutgefäße übermäßig durchlässig. Dadurch kommt es zum Ausstrom von Wasser, Elektrolyten und Eiweißen aus den Gefäßen und zu Schwellungen. Für einen Inhaltsstoff des Extraktes, dem Aescin, wurde eine gefäßabdichtende Wirkung nachgewiesen.
In der Spagirik nach Krauß wird die Rosskastanie verwendet wegen der ödemprotektiven und antiphlogistischen Wirkung, die sich vor allem auf das venöse System positiv auswirkt.
Zur Wirkungsrichtung von Aesculus hippocastanum zählen:
Spagirische Auszüge aus frischen geschälten Samen der Rosskastanie sind in folgenden Präparaten enthalten:
Weitere Literatur: